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<title>KPD Hessen</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">KPD Hessen</span></h1>
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</div>
<div id="mw-content-text" class="mw-body-content mw-content-ltr" lang="de" dir="ltr"><div class="mw-content-ltr mw-parser-output" lang="de" dir="ltr"><p>Die <b>KPD Hessen</b> war die Landesorganisation der <a href="Kommunistische_Partei_Deutschlands" title="Kommunistische Partei Deutschlands">KPD</a> in <a href="Hessen" title="Hessen">Hessen</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Geschichte">Geschichte</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Vorgeschichte">Vorgeschichte</h3></div>
<p>In der <a href="Weimarer_Republik" title="Weimarer Republik">Weimarer Republik</a> bestand keine einheitliche hessische Organisation der KPD. 1931 war die KPD reichsweit in 24 Bezirke gegliedert. Auf dem Gebiet des heutigen Hessens (aber nicht deckungsgleich) bestanden die Bezirke Hessen-Frankfurt und Hessen-Waldeck. Während der Bezirk Hessen-Frankfurt mit dem stark industrialisierten <a href="Rhein-Main-Gebiet" title="Rhein-Main-Gebiet">Rhein-Main-Gebiet</a> über eine hohe Mitgliederzahl verfügte, war der Bezirk Hessen-Waldeck der reichsweit schwächste KPD-Bezirk. 1932 zählte der Bezirk Hessen-Waldeck 3000 Mitglieder, von denen die Hälfte in der Stadt <a href="Kassel" title="Kassel">Kassel</a> und dem <a href="Landkreis_Kassel" title="Landkreis Kassel">Landkreis Kassel</a> lebten. In den ländlich geprägten restlichen Gebieten des ehemaligen <a href="Kurf%C3%BCrstentum_Hessen" title="Kurfürstentum Hessen">Kurhessens</a> war sowohl die Zahl der Ortsverbände als auch die der Mitarbeiter gering. Bei der <a href="Reichstagswahl_November_1932" title="Reichstagswahl November 1932">Reichstagswahl November 1932</a> erreichte die KPD lediglich im Wahlbezirk Kassel-Land mit 20,2 % ein Ergebnis über dem Reichsdurchschnitt.
</p><p>Ganz anders war die Situation in Hessen-Frankfurt. Die besten Reichstagswahlergebnisse waren hier 31,8 % in Hanau-Stadt und 32,3 % in Hanau-Land. In einigen südhessischen Gemeinden wurde die KPD sogar stärkste Kraft. In <a href="Gro%C3%9F-Zimmern" title="Groß-Zimmern">Groß-Zimmern</a> gaben 46,3 % der Wähler ihre Stimme der KPD. Diese Wahlergebnisse entsprachen der Stärke der Organisation. 1932 zählte der Bezirk 530 Ortsteils- oder Betriebsgruppen. Der Bezirk verfügte über 16.762 Mitglieder.
</p><p>Bei den Wahlen zum <a href="Landtag_des_Volksstaates_Hessen" title="Landtag des Volksstaates Hessen">Landtag des Volksstaates Hessen</a> erreichte die KPD folgende Ergebnisse:
</p>
<table class="wikitable">
<tbody><tr class="hintergrundfarbe8">
<th>Wahl
</th>
<th>Stimmanteil in %
</th>
<th>Sitze
</th>
<th>Veränderung (Sitze)
</th></tr>
<tr>
<td>1921</td>
<td>3,9 %</td>
<td>2 Sitze</td>
<td>+ 2 Sitze
</td></tr>
<tr>
<td>1924</td>
<td>5,4 %</td>
<td>4 Sitze</td>
<td>+ 2 Sitze
</td></tr>
<tr>
<td>1927</td>
<td>8,6 %</td>
<td>6 Sitze</td>
<td>+ 2 Sitze
</td></tr>
<tr>
<td>1931</td>
<td>14,3 %</td>
<td>10 Sitze</td>
<td>+ 4 Sitze
</td></tr>
<tr>
<td>1932</td>
<td>11,0 %</td>
<td>7 Sitze</td>
<td>- 3 Sitze
</td></tr></tbody></table>
<p>Bei den Landtagswahlen im November 1931 hatten die demokratischen Parteien mit 32 Mandaten keine Mehrheit mehr im Parlament, da <a href="Nationalsozialistische_Deutsche_Arbeiterpartei" title="Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei">NSDAP</a> mit 27 und KPD mit 10 Sitzen die Mehrheit stellten. Hessen nahm mit dieser Wahl die Entwicklung auf Reichsebene in der <a href="Reichstagswahl_Juli_1932" title="Reichstagswahl Juli 1932">Reichstagswahl Juli 1932</a> vorweg.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Verbot_und_Widerstand">Verbot und Widerstand</h3></div>
<p>Mit der <a href="Machtergreifung" title="Machtergreifung">Machtergreifung</a> der Nationalsozialisten wurde die KPD reichsweit und damit auch in Hessen verboten. Eine Vielzahl von KPD-Mitgliedern wurde verhaftet. In der Zeit 1933 bis 1945 sind 2.800 Verurteilungen von KPD-Mitgliedern der beiden Bezirke dokumentiert. Zwischen 1933 und 1937 erfolgten mehrere Versuche, eine illegale Bezirksorganisation der KPD Hessen-Frankfurt zu betreiben. Diese waren jedoch wenig wirksam.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Neugründung_nach_dem_Zweiten_Weltkrieg_und_dem_Ende_des_NS-Staates"><span id="Neugr.C3.BCndung_nach_dem_Zweiten_Weltkrieg_und_dem_Ende_des_NS-Staates"></span>Neugründung nach dem Zweiten Weltkrieg und dem Ende des NS-Staates</h3></div>
<p>Nach dem <a href="Zweiter_Weltkrieg" title="Zweiter Weltkrieg">Zweiten Weltkrieg</a> und dem Ende des <a href="NS-Staat" title="NS-Staat">NS-Staates</a> bildeten sich lokale Gruppen der KPD. Juni/Juli 1945 kehrten <a href="Leo_Bauer" title="Leo Bauer">Leo Bauer</a>, Ernst Eichelsdörfer und <a href="Walter_Fisch" title="Walter Fisch">Walter Fisch</a> aus dem Schweizer Exil nach Frankfurt am Main zurück und übernahmen im Auftrag der KPD-Zentrale den Wiederaufbau der hessischen KPD. Sitz der KPD-Bezirksleitung wurde das Haus <a href="Gutleutstra%C3%9Fe_8%E2%80%9312" title="Gutleutstraße 8–12">Gutleutstraße 8–12</a>. Am 11. Juni 1945 beschloss das Zentralkomitee der Partei ein Aktionsprogramm (Juniaufruf). Am 12. September 1945 wurde die KPD Frankfurt am Main durch die <a href="Amerikanische_Besatzungszone" title="Amerikanische Besatzungszone">US-Besatzungsbehörden</a> als Kreisverband zugelassen. Auch wenn noch kein Landesverband zugelassen worden war, wurde Walter Fisch am 4. November in <a href="Frankfurt-Eckenheim" title="Frankfurt-Eckenheim">Frankfurt-Eckenheim</a> zum Landesvorsitzenden gewählt. Am 13. Dezember 1945 wurde der Landesverband der KPD als erste landesweite Partei in Hessen zugelassen.
</p><p>Wie in anderen deutschen Ländern bemühte sich auch die KPD Hessen um einen Zusammenschluss mit der SPD. Nachdem dies von der SPD mehrheitlich abgelehnt worden war, stellte der Aktionsausschuss in Frankfurt am Main schon im Oktober die Arbeit ein. In Wiesbaden wurden die Bemühungen bis Anfang 1946 fortgesetzt. Spätestens nachdem sich die <a href="Zwangsvereinigung_von_SPD_und_KPD_zur_SED" title="Zwangsvereinigung von SPD und KPD zur SED">Zwangsvereinigung von SPD und KPD</a> in der <a href="Sowjetische_Besatzungszone" title="Sowjetische Besatzungszone">SBZ</a> abzeichnete, endete die Bereitschaft in der SPD für einen Zusammenschluss in den Westzonen abrupt.
</p><p>Die <a href="Office_of_Military_Government_for_Germany_(U.S.)" title="Office of Military Government for Germany (U.S.)">US-Militärregierung</a> ernannte eine Reihe von KPD-Mitgliedern zu Funktionsträgern von Staatsämtern. So stellte die KPD die Bürgermeister in <a href="Lengfeld_(Odenwald)" title="Lengfeld (Odenwald)">Lengfeld</a> und <a href="Neustadt_(Breuberg)" title="Neustadt (Breuberg)">Neustadt</a> (Odenwald). Mit <a href="Wilhelm_Hammann" title="Wilhelm Hammann">Wilhelm Hammann</a> wurden der <a href="Landrat_(Deutschland)" title="Landrat (Deutschland)">Landrat</a> im <a href="Landkreis_Gro%C3%9F-Gerau" title="Landkreis Groß-Gerau">Landkreis Groß-Gerau</a> und mit <a href="Oskar_M%C3%BCller_(Politiker)" title="Oskar Müller (Politiker)">Oskar Müller</a> der Minister für Arbeit und Wiederaufbau in Hessen durch die Amerikaner eingesetzt. Daneben stellte die KPD mit <a href="Karl_Rost" title="Karl Rost">Karl Rost</a> und Valentin Heckert zwei ernannte Staatssekretäre.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Wahlergebnisse">Wahlergebnisse</h3></div>
<p>In dem <a href="Beratender_Landesausschuss_(Gro%C3%9F-Hessen)" title="Beratender Landesausschuss (Groß-Hessen)">ernannten Beratenden Landesausschuss</a> erhielt die KPD wie auch die anderen drei Parteien je ein Viertel der Mandate. Die <a href="Kommunalwahlen_in_Hessen_1946" title="Kommunalwahlen in Hessen 1946">Kommunalwahlen in Hessen 1946</a> endeten für die KPD enttäuschend. Die Wahlen in den Kreisen und kreisfreien Städten im April und Mai 1946 ergab einen Stimmenanteil von 9,3 %. Auch die Wahl zur <a href="Verfassungberatende_Landesversammlung_(Gro%C3%9F-Hessen)" title="Verfassungberatende Landesversammlung (Groß-Hessen)">Verfassungsberatenden Landesversammlung</a> am 30. Juni bestätigte dieses Bild. Die KPD erhielt dort 9,7 %.
</p><p>Damit war die KPD in der Diskussion über die <a href="Verfassung_des_Landes_Hessen" title="Verfassung des Landes Hessen">Verfassung des Landes Hessen</a> Zünglein an der Waage. Die <a href="SPD_Hessen" title="SPD Hessen">SPD Hessen</a> verfügte zusammen mit der KPD über eine Mehrheit in der Versammlung und war entschlossen, diese Mehrheit zur Durchsetzung sozialistischer Positionen wie der Sozialisation oder des Verbotes der <a href="Aussperrung" title="Aussperrung">Aussperrung</a> zu nutzen. Am Ende kam es in der Verfassungsfrage jedoch in den meisten Konfliktthemen zu einem Konsens mit den bürgerlichen Parteien.
</p><p>Bei den <a href="Landtagswahl_in_Hessen_1946" class="mw-redirect" title="Landtagswahl in Hessen 1946">Landtagswahlen in Hessen</a> am 1. Dezember 1946 erreichte die KPD 10,7 % der Stimmen. Wie sich schon in der Verfassungsdiskussion abgezeichnet hatte, kam es, auch unter dem Eindruck der zunehmenden <a href="Gleichschaltung" title="Gleichschaltung">Gleichschaltung</a> in der SBZ, zu einer <a href="Gro%C3%9Fe_Koalition" title="Große Koalition">Großen Koalition</a> zwischen SPD und der in Hessen sehr weit links stehenden <a href="CDU_Hessen" title="CDU Hessen">CDU</a>.
</p><p>Bei der <a href="Landtagswahl_in_Hessen_1950" title="Landtagswahl in Hessen 1950">Landtagswahl in Hessen 1950</a> erreichte die KPD 4,7 % und konnte genauso wenig in den Landtag einziehen wie bei der <a href="Landtagswahl_in_Hessen_1954" title="Landtagswahl in Hessen 1954">Landtagswahl in Hessen 1954</a> mit 3,4 %.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Regionale_Schwerpunkte">Regionale Schwerpunkte</h2></div>
<p>Der hessische Landesverband hatte innerhalb der KPD eine besondere Rolle, da <a href="Frankfurt_am_Main" title="Frankfurt am Main">Frankfurt am Main</a> ab 1948 Sitz der westdeutschen Parteizentrale der KPD war. Regionale Schwerpunkte der KPD waren das <a href="Rhein-Main-Gebiet" title="Rhein-Main-Gebiet">Rhein-Main-Gebiet</a> und in geringerem Umfang der Raum <a href="Kassel" title="Kassel">Kassel</a>. Insbesondere in den <a href="Betriebsrat" title="Betriebsrat">Betriebsräten</a> bei <a href="Opel" title="Opel">Opel</a> und <a href="Henschel-Werke" class="mw-redirect" title="Henschel-Werke">Henschel</a> spielte die KPD anfangs eine wichtige Rolle.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Säuberungen,_Bedeutungsverlust_und_Verbot"><span id="S.C3.A4uberungen.2C_Bedeutungsverlust_und_Verbot"></span>Säuberungen, Bedeutungsverlust und Verbot</h2></div>
<p>Die KPD Hessen wurde Ende der 1940er und Anfang der 1950er Jahre durch eine Reihe innerparteilicher „<a href="Politische_S%C3%A4uberung" title="Politische Säuberung">Säuberungen</a>“ gegen die „Westemigranten“ geschwächt: <a href="Leo_Bauer" title="Leo Bauer">Leo Bauer</a>, <a href="Walter_Fisch" title="Walter Fisch">Walter Fisch</a> und <a href="Josef_Schleifstein" title="Josef Schleifstein">Josef Schleifstein</a> waren die prominentesten Opfer. <a href="Alfred_Dr%C3%B6gem%C3%BCller" title="Alfred Drögemüller">Alfred Drögemüller</a> war mehrere Monate in <a href="Ost-Berlin" title="Ost-Berlin">Ost-Berlin</a> in Haft, die Frankfurter Stadtverordnete Eva Steinschneider musste Selbstkritik wegen „<a href="Titoismus" title="Titoismus">Titoismus</a>“ üben.
</p><p>1951 wurde Oskar Müller als hessischer Landesvorsitzender durch den KPD-Bundesvorstand abgesetzt und durch den bisherigen Vorsitzenden der <a href="KPD_Schleswig-Holstein" title="KPD Schleswig-Holstein">KPD Schleswig-Holstein</a>, <a href="Klaus_Weigle" title="Klaus Weigle">Klaus Weigle</a> ersetzt. Müller wurde vorgeworfen, im Wahlkampf nicht hinreichend die Linie der sowjetischen Deutschlandpolitik vertreten zu haben, außerdem habe sich im hessischen Landesverband durch seine angeblichen Verfehlungen „der Opportunismus wie eine Seuche ausgebreitet“.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die KPD Hessen entwickelte sich zu einer im politischen Spektrum isolierten Partei mit starken Mitgliederverlusten. Während im September 1946 in der US-Zone noch 72.239 Mitglieder gezählt wurden, waren es Mitte der 1950er Jahre nur noch wenige Tausend. Die durch Verfall und Lähmung gekennzeichnete Partei wurde am 17. August 1956 <a href="KPD-Verbot" title="KPD-Verbot">verboten</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Nachfolgeorganisationen">Nachfolgeorganisationen</h2></div>
<p>Mitglieder der KPD Hessen versuchten, das Verbot zu umgehen. Bei den <a href="Kommunalwahlen_in_Hessen_1956" title="Kommunalwahlen in Hessen 1956">Kommunalwahlen am 28. Oktober 1956</a> traten sie in einigen KPD-Hochburgen als „Unabhängige Wählergruppen“ an und gewannen vereinzelt Mandate in Neustadt (Odenwald), <a href="Ueberau" title="Ueberau">Ueberau</a> und in <a href="Langenselbold" title="Langenselbold">Langenselbold</a>.
</p><p>1960 erfolgte das Verbot der Nachfolgeorganisationen durch das <a href="Hessisches_Innenministerium" class="mw-redirect" title="Hessisches Innenministerium">Hessische Innenministerium</a>. Bei den <a href="Kommunalwahlen_in_Hessen_1964" title="Kommunalwahlen in Hessen 1964">Kommunalwahlen in Hessen 1964</a> erhielten ehemalige KPD-Mandatsträger wieder Sitze in einigen Kommunen (u. a. in Ueberau und in Langenselbold), wo sie für die <a href="Deutsche_Friedensunion" class="mw-redirect" title="Deutsche Friedensunion">Deutsche Friedensunion</a> (DFU) antraten.<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die 1968 gegründete <a href="Deutsche_Kommunistische_Partei" title="Deutsche Kommunistische Partei">DKP</a> war aufgrund des KPD-Verbotes offiziell keine Nachfolgeorganisation, wurde jedoch als solche wahrgenommen.
</p><p>Der hessische Landesverband der 1990 gegründeten Kleinpartei <a href="Kommunistische_Partei_Deutschlands_(1990)" title="Kommunistische Partei Deutschlands (1990)">KPD</a> steht nicht in einem organisatorischen Zusammenhang zum historischen Landesverband.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Parteipresse">Parteipresse</h2></div>
<p>Im Februar 1946 wurde der „Hessische Landbote“ als Parteiblatt <a href="Lizenzzeitung" title="Lizenzzeitung">konzessioniert</a>. Zeitgleich wurden auch die Blätter der anderen Parteien genehmigt. <a href="Emil_Carlebach" title="Emil Carlebach">Emil Carlebach</a> wurde von den Besatzungsbehörden konzessioniert.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Personen">Personen</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Politische_Sekretäre"><span id="Politische_Sekret.C3.A4re"></span>Politische Sekretäre</h3></div>
<ul><li>Bezirk Hessen-Frankfurt
<ul><li><a href="Albert_Kuntz" title="Albert Kuntz">Albert Kuntz</a> (1926–1928)</li></ul></li>
<li>Bezirk Hessen-Waldeck
<ul><li><a href="Ernst_Lohagen" title="Ernst Lohagen">Ernst Lohagen</a> (1924–1931)</li>
<li><a href="Walter_Kr%C3%A4mer_(Politiker)" title="Walter Krämer (Politiker)">Walter Krämer</a> (1931–1932)</li>
<li><a href="Karl_Barthel" title="Karl Barthel">Karl Barthel</a> (1932–1933)</li></ul></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Vorsitzende">Vorsitzende</h3></div>
<ul><li><a href="Walter_Fisch" title="Walter Fisch">Walter Fisch</a> (1945–1951)</li>
<li><a href="Oskar_M%C3%BCller_(Politiker)" title="Oskar Müller (Politiker)">Oskar Müller</a> (1945–1951)</li>
<li><a href="Klaus_Weigle" title="Klaus Weigle">Klaus Weigle</a> (ab 1951)</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Abgeordnete_nach_1945">Abgeordnete nach 1945</h3></div>
<table class="wikitable">
<tbody><tr class="hintergrundfarbe8">
<th>Name
</th>
<th>Landesausschuss
</th>
<th>Verfassungsgebende Versammlung
</th>
<th>1. Wahlperiode
</th></tr>
<tr>
<td><a href="Adam_Barthels" class="mw-redirect" title="Adam Barthels">Adam Barthels</a></td>
<td>Mitglied</td>
<td></td>
<td>
</td></tr>
<tr>
<td><a href="Leo_Bauer" title="Leo Bauer">Leo Bauer</a></td>
<td>Fraktionsvorsitzender</td>
<td>dito</td>
<td>dito bis 30. Juni 1949
</td></tr>
<tr>
<td><a href="Emil_Carlebach" title="Emil Carlebach">Emil Carlebach</a></td>
<td></td>
<td></td>
<td>Mitglied
</td></tr>
<tr>
<td><a href="Karl_Diez" title="Karl Diez">Karl Diez</a></td>
<td>Mitglied</td>
<td>Mitglied</td>
<td>Mitglied
</td></tr>
<tr>
<td><a href="Wilhelm_Feutner" title="Wilhelm Feutner">Wilhelm Feutner</a></td>
<td></td>
<td>Mitglied</td>
<td>
</td></tr>
<tr>
<td><a href="Walter_Fisch" title="Walter Fisch">Walter Fisch</a></td>
<td>Mitglied</td>
<td>Mitglied</td>
<td>bis 27. September 1949
</td></tr>
<tr>
<td><a href="Franz_Gondolf" title="Franz Gondolf">Franz Gondolf</a></td>
<td></td>
<td></td>
<td>ab 5. Oktober 1949
</td></tr>
<tr>
<td><a href="Heinrich_Haase" title="Heinrich Haase">Heinrich Haase</a></td>
<td>Mitglied</td>
<td></td>
<td>
</td></tr>
<tr>
<td><a href="Werner_Krauss_(Romanist)" title="Werner Krauss (Romanist)">Werner Krauss</a></td>
<td>Mitglied</td>
<td></td>
<td>
</td></tr>
<tr>
<td><a href="Ludwig_Keil" title="Ludwig Keil">Ludwig Keil</a></td>
<td></td>
<td></td>
<td>Mitglied, ab 1. Juli 1949 Fraktionsvorsitzender
</td></tr>
<tr>
<td><a href="Paul_Kr%C3%BCger_(Politiker%2C_1903)" title="Paul Krüger (Politiker, 1903)">Paul Krüger</a></td>
<td>Mitglied</td>
<td>Mitglied</td>
<td>Mitglied
</td></tr>
<tr>
<td><a href="Maria_Moritz" title="Maria Moritz">Maria Moritz</a></td>
<td></td>
<td></td>
<td>Mitglied
</td></tr>
<tr>
<td><a href="Heinrich_Rademacher" title="Heinrich Rademacher">Heinrich Rademacher</a></td>
<td>Mitglied</td>
<td>Mitglied
</td></tr>
<tr>
<td><a href="Konrad_von_der_Schmitt" title="Konrad von der Schmitt">Konrad von der Schmitt</a></td>
<td></td>
<td>Mitglied</td>
<td>
</td></tr>
<tr>
<td><a href="Hans_Schm%C3%BCser" title="Hans Schmüser">Hans Schmüser</a></td>
<td>Mitglied</td>
<td>
</td></tr>
<tr>
<td><a href="Jo_Mihaly" title="Jo Mihaly">Elfriede Steckel gen. Jo Mihaly</a></td>
<td>Mitglied</td>
<td></td>
<td>
</td></tr>
<tr>
<td><a href="Oskar_M%C3%BCller_(Politiker)" title="Oskar Müller (Politiker)">Oskar Müller</a></td>
<td></td>
<td></td>
<td>bis 30. September 1949
</td></tr>
<tr>
<td><a href="Heinrich_Rademacher" title="Heinrich Rademacher">Heinrich Rademacher</a></td>
<td></td>
<td></td>
<td>Mitglied
</td></tr>
<tr>
<td><a href="Jakob_Renneisen" title="Jakob Renneisen">Jakob Renneisen</a></td>
<td></td>
<td></td>
<td>ab 20. Oktober 1950
</td></tr>
<tr>
<td><a href="Konrad_von_der_Schmitt" title="Konrad von der Schmitt">Konrad von der Schmitt</a></td>
<td></td>
<td></td>
<td>ab 15. Oktober 1949
</td></tr>
<tr>
<td><a href="Karl_Willmann" title="Karl Willmann">Karl Willmann</a></td>
<td>Mitglied</td>
<td>Mitglied</td>
<td>bis 26. September 1950
</td></tr>
<tr>
<td><a href="Ludwig_Wittmann" title="Ludwig Wittmann">Ludwig Wittmann</a></td>
<td></td>
<td>Mitglied</td>
<td>
</td></tr>
<tr>
<td><a href="Eleonore_Wolf" class="mw-redirect" title="Eleonore Wolf">Eleonore Wolf</a></td>
<td>Mitglied</td>
<td></td>
<td>
</td></tr>
<tr>
<td><a href="Friedrich_Z%C3%A4ngerle" title="Friedrich Zängerle">Johann Friedrich Zängerle</a></td>
<td>Mitglied</td>
<td></td>
<td>
</td></tr>
<tr>
<td><a href="Jakob_Zei%C3%9F" title="Jakob Zeiß">Jakob Zeiß</a></td>
<td>Mitglied</td>
<td></td>
<td>
</td></tr></tbody></table>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Abgeordnete_in_der_Weimarer_Republik">Abgeordnete in der Weimarer Republik</h3></div>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Abgeordnete_im_Landtag_des_Volksstaates_Hessen">Abgeordnete im Landtag des Volksstaates Hessen</h4></div>
<table class="wikitable">
<tbody><tr class="hintergrundfarbe8">
<th>Name
</th>
<th>2. Wahlperiode
</th>
<th>3. Wahlperiode
</th>
<th>4. Wahlperiode
</th>
<th>5. Wahlperiode
</th>
<th>6. Wahlperiode
</th></tr>
<tr>
<td><a href="Heinrich_Angermeier" title="Heinrich Angermeier">Heinrich Angermeier</a></td>
<td></td>
<td>Mitglied</td>
<td>Mitglied</td>
<td></td>
<td>
</td></tr>
<tr>
<td><a href="Wilhelm_Beuttel" title="Wilhelm Beuttel">Wilhelm Beuttel</a></td>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
<td>Mitglied
</td></tr>
<tr>
<td><a href="Adam_Heinrich_Ebner" class="mw-redirect" title="Adam Heinrich Ebner">Adam Heinrich Ebner</a></td>
<td>Mitglied</td>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
<td>
</td></tr>
<tr>
<td><a href="Heinrich_Galm" title="Heinrich Galm">Heinrich Galm</a></td>
<td></td>
<td>Mitglied</td>
<td>Mitglied</td>
<td></td>
<td>
</td></tr>
<tr>
<td>Dr. <a href="Daniel_Greiner" title="Daniel Greiner">Daniel Greiner</a></td>
<td>Mitglied</td>
<td>Mitglied</td>
<td></td>
<td></td>
<td>
</td></tr>
<tr>
<td><a href="Hermann_Wilhelm_Hammann" class="mw-redirect" title="Hermann Wilhelm Hammann">Hermann Wilhelm Hammann</a></td>
<td></td>
<td>Mitglied</td>
<td>Mitglied</td>
<td>Mitglied
</td></tr>
<tr>
<td><a href="Ludwig_Keil" title="Ludwig Keil">Ludwig Keil</a></td>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
<td>Mitglied</td>
<td>Mitglied
</td></tr>
<tr>
<td><a href="Wilhelm_Lenz_(Politiker%2C_1897)" title="Wilhelm Lenz (Politiker, 1897)">Wilhelm Friedrich Lenz</a></td>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
<td>Mitglied</td>
<td>
</td></tr>
<tr>
<td><a href="Josef_Loth" class="mw-redirect" title="Josef Loth">Josef Loth</a></td>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
<td>Mitglied</td>
<td>
</td></tr>
<tr>
<td><a href="Wilhelm_Mauer_(Politiker)" title="Wilhelm Mauer (Politiker)">Wilhelm Mauer</a></td>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
<td>Mitglied</td>
<td>Mitglied
</td></tr>
<tr>
<td><a href="Heinrich_Otto_(Politiker%2C_1892)" title="Heinrich Otto (Politiker, 1892)">Heinrich Otto</a></td>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
<td>Mitglied</td>
<td>
</td></tr>
<tr>
<td><a href="Karl_Rost" title="Karl Rost">Karl Rost</a></td>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
<td>Mitglied</td>
<td>
</td></tr>
<tr>
<td><a href="Katharina_Roth" title="Katharina Roth">Katharina Roth</a></td>
<td>Mitglied</td>
<td>Mitglied</td>
<td></td>
<td></td>
<td>
</td></tr>
<tr>
<td><a href="Jakob_Schaefer" title="Jakob Schaefer">Jakob Schaefer</a></td>
<td></td>
<td></td>
<td>Mitglied</td>
<td></td>
<td>
</td></tr>
<tr>
<td><a href="Marie_Schmidt_(Politikerin)" title="Marie Schmidt (Politikerin)">Marie Schmidt</a></td>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
<td>Mitglied</td>
<td>
</td></tr>
<tr>
<td><a href="Konrad_von_der_Schmitt" title="Konrad von der Schmitt">Konrad von der Schmitt</a></td>
<td></td>
<td></td>
<td>Mitglied</td>
<td></td>
<td>
</td></tr>
<tr>
<td><a href="C%C3%A4cilie_Barbara_Schaeffer" class="mw-redirect" title="Cäcilie Barbara Schaeffer">Cäcilie Barbara Schaeffer</a></td>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
<td>Mitglied
</td></tr>
<tr>
<td><a href="Karl_Seuling" title="Karl Seuling">Karl Seuling</a></td>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
<td>Mitglied
</td></tr>
<tr>
<td><a href="Hermann_Sumpf" title="Hermann Sumpf">Hermann Sumpf</a></td>
<td></td>
<td></td>
<td>Mitglied</td>
<td></td>
<td>
</td></tr>
<tr>
<td><a href="Jakob_Zei%C3%9F" title="Jakob Zeiß">Jakob Zeiß</a></td>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
<td>Mitglied
</td></tr>
<tr>
<td><a href="Georg_Zwilling" title="Georg Zwilling">Georg I. Zwilling</a></td>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
<td>Mitglied
</td></tr></tbody></table>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li><a href="Georg_F%C3%BClberth" title="Georg Fülberth">Georg Fülberth</a>: <i>Die Kommunistische Partei Deutschlands (KPD) und die Deutsche Kommunistische Partei (DKP) in Hessen 1945–1992.</i> In: Dirk Berg-Schlosser, Alexander Fack, <a href="Thomas_Noetzel" title="Thomas Noetzel">Thomas Noetzel</a> (Hrsg.): <i>Parteien und Wahlen in Hessen 1946–1994.</i> Schüren, Marburg 1994, ISBN 3-89472-087-5, S. 188–195.</li>
<li>Christa Hempel-Küter: <i>Die KPD-Presse in den Westzonen von 1945 bis 1956. Historische Einführung, Bibliographie und Standortverzeichnis</i> (= <i>Hamburger Beiträge zur Germanistik.</i> Bd. 17). Lang, Frankfurt am Main u. a. 1993, ISBN 3-631-46311-1, S. 92–106.</li>
<li>Rolf Engelke, Wolfgang Form: <i>Kommunistischer Widerstand und NS-Verfolgungspraxis in Hessen.</i> In: Renate Knigge-Tesche, Axel Ulrich (Hrsg.): <i>Verfolgung und Widerstand in Hessen 1933–1945.</i> Eichborn, Frankfurt am Main 1996, ISBN 3-8218-1735-6, S. 213–255.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/drec/sn/edb/mode/catchwords/lemma/KPD/current/0"><i>Einträge mit Stichwort KPD</i>.</a> Zeitgeschichte in Hessen. In: <i><a href="Landesgeschichtliches_Informationssystem_Hessen" title="Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen">Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen</a></i> (LAGIS).</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text"><i>Freies Volk</i>, 21. Februar 1951.</span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text">Georg Fülberth: <i>Die Kommunistische Partei Deutschlands (KPD) und die Deutsche Kommunistische Partei (DKP) in Hessen 1945–1992.</i> 1994, S. 191–192.</span>
</li>
</ol>
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<div class="klappleiste-kopf"><a href="Land_(Deutschland)" title="Land (Deutschland)">Landesverbände</a> der <a href="Kommunistische_Partei_Deutschlands" title="Kommunistische Partei Deutschlands">KPD</a> nach dem Zweiten Weltkrieg</div>
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<div class="centered" style="display: table">
<p>In der Bundesrepublik Deutschland:
KPD Baden |
KPD Baden-Württemberg |
KPD Bayern |
KPD Bremen |
KPD Hamburg |
<a class="mw-selflink selflink">KPD Hessen</a> |
KPD Niedersachsen |
KPD Nordrhein-Westfalen |
<a href="KPD_Rheinland-Pfalz" title="KPD Rheinland-Pfalz">KPD Rheinland-Pfalz</a> |
<a href="KPD_Schleswig-Holstein" title="KPD Schleswig-Holstein">KPD Schleswig-Holstein</a> |
KPD Württemberg-Baden |
KPD Württemberg-Hohenzollern
</p>
</div>
</div></div>
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<div class="klappleiste-kopf"><a href="Politische_Partei" title="Politische Partei">Parteien</a> im <a href="Hessischer_Landtag" title="Hessischer Landtag">Hessischen Landtag</a></div>
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<div class="centered" style="display: table">
<p>Derzeit im Landtag vertreten:
<a href="CDU_Hessen" title="CDU Hessen">CDU Hessen</a> |
<a href="B%C3%BCndnis_90/Die_Gr%C3%BCnen_Hessen" title="Bündnis 90/Die Grünen Hessen">Bündnis 90/Die Grünen Hessen</a> |
<a href="SPD_Hessen" title="SPD Hessen">SPD Hessen</a> |
<a href="AfD_Hessen" title="AfD Hessen">AfD Hessen</a> |
<a href="FDP_Hessen" title="FDP Hessen">FDP Hessen</a>
</p><p><br>
Historisch im Landtag vertreten:
<a class="mw-selflink selflink">KPD Hessen</a> |
GB/BHE Hessen |
<a href="NPD_Hessen" class="mw-redirect" title="NPD Hessen">NPD Hessen</a> |
<a href="Die_Linke_Hessen" title="Die Linke Hessen">Die Linke Hessen</a>
</p>
</div>
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